Ärzte warnen vor Raumtemperaturen über 20°!

Prof. Dr. med. Horst Jungmann, Dozent für medizinische Klimatologie an der Universität
Hamburg und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats schreibt zum Thema
„Wohnraumtemperatur und Gesundheit“: “Der menschliche Körper hat die Fähigkeit, sich
an Hitze und an Kälte anzupassen, sich zu akklimatisieren. Er braucht dazu mindestens
4 Wochen, der Herbst reicht aus, den Organismus auf den Winter vorzubereiten, Unser
zivilisiertes Leben jedoch kann diese Anpassung verhindern.
Der ständige Aufenthalt in zu warmen Räumen, zu dicke Kleidung bei kurzem Aufenthalt
im Freien sind die wichtigsten Störfaktoren. Tatsächlich sind die meisten Menschen im
Sommer besser abgehärtet als im Winter, da sie sich häufiger leicht bekleidet auch kühleren
Temperaturen aussetzen als in den sonnenarmen Monaten. Hieraus erklärt sich
wenigstens zum Teil die im Winter erhöhte Anfälligkeit gegenüber
Infektionskrankheiten der Atemwege, im Volksmund ganz treffend “Erkältungen“
genannt.
Eine Wohnraumtemperatur über 20 Grad Celsius ist auf die Dauer nicht
gesundheitszuträglich. Vor allem für Menschen, die in den gemäßigten Zonen (z. B.
Mitteleuropa) leben. Darüber sind sich Wissenschaftler und Ärzte einig. Sie geben einen
einfachen Grund dafür an: Unsere als Energiequelle dienende Nahrung wird im Körper
verbrannt. Das erzeugt Wärme: ‘Thermogenese.“ (Kalorien sind ja “Wärmeeinheiten“.) Je
kühler nun die Umgebungstemperatur ist, um so größere Anstrengungen muß der Körper
machen, um seine eigene, normalerweise erheblich darüberliegende Temperatur zu halten.
Es fließt ja ständig Wärme über die Haut und den Atem ab. Eine mäßige, also nicht
überhöhte Zimmertemperatur aktiviert den Stoffwechsel. hält den Körper leistungsfähig,
macht munter und - hält viel eher schlank.
In überheizten Zimmern sinkt die relative Luftfeuchtigkeit sehr leicht unter die
“Komfortzone“ (ca. 45-60%). Die Folge ist eine verminderte Widerstandsfähigkeit
gegenüber Infektionen, besonders in den Atemwegen: Wer zu warm lebt, hat häufiger
Schnupfen, Husten, Bronchitis. Im Schlafzimmer ist zuviel Wärme besonders
ungesund. Temperaturen, die um drei bis fünf Grad unter denen der Wohnräume
liegen, schenken tiefen erholsamen Schlaf.
(Quelle: http://www.bbgfinanz.ch)

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